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Trinkwasser e.V.:
Allein
in Deutschland leiden nach Angaben der Deutschen Migräne- und
Kopfschmerzgesellschaft mindestens 3 Millionen Menschen täglich
unter Kopfschmerzen und etwa 10 Millionen haben regelmäßig
Migräne. Wie neuere Studien des britischen Neurologen Dr. Joseph
N. Blau zeigen, könnten die meisten dieser Kopfschmerzen
vermieden oder schnell gelindert werden. Blau fand heraus, dass
Wassermangel häufig sowohl Kopfschmerzen als auch Migräne
auslöst. Das war unter Medizinern bislang nicht bekannt und
führt zu einer sehr einfachen Empfehlung: Trinken Sie ½
bis 1 Liter Wasser, wenn der Kopfschmerz kommt! Jederzeit und überall
in Deutschland in bester Qualität verfügbar ist Trinkwasser
– es kann eine einfache und preiswerte erste Hilfe bei
Kopfschmerzen und Migräne sein.
Wassermangel
als Ursache für Kopfschmerzen
Eine
häufige körperliche Ursache für Kopfschmerzen ist
Wassermangel. Wenn der Kopfschmerz auftritt, rät Dr. Blau:
„Trinken Sie ½ bis 1 Liter Leitungswasser. Nach einer
halben Stunde, spätestens aber nach drei Stunden, sollten die
Symptome verschwunden sein, wenn Wassermangel der Grund für Ihre
Kopfschmerzen war.“ Bereits in 2004 hatte der Mitbegründer
der City of London Migraine Clinic eine Untersuchung zu Kopfschmerzen
aufgrund von Wassermangel durchgeführt. Zwei Drittel der 34
befragten Kopfschmerzgeplagten gaben an, dass ihre Kopfschmerzen
bereits innerhalb einer halben Stunde nach dem Trinken von zirka ½
Liter Wasser aufhörten. Bei einem Drittel der Teilnehmer dauerte
es ein bis drei Stunden, bis sie allein durch Wassertrinken von ihren
Kopfschmerzen befreit waren.
Wassermangel
auch als Migräneauslöser berücksichtigen
In
seiner neuen Studie befragte Dr. Blau Migränepatienten, ob eine
zu geringe Trinkmenge ihre Beschwerden auslösen könnte.
„Ja“ antworteten 34 von insgesamt 95 befragten Patienten.
Obwohl den Patienten bewusst war, dass Wassermangel ihre
Migräneattacken provozieren kann, war dies bislang unter
Medizinern nicht bekannt. Daher wurde dieser „Migräne-Trigger“
bisher nicht in der medizinischen Fachliteratur beschrieben. Allen
Ärzten, die Migränepatienten betreuen, empfiehlt Dr. Blau
daher: „Fragen Sie auch danach, ob eine unzureichende
Flüssigkeitszufuhr ihre Migräneattacke auslösen
kann.“
Wie
wirkt Wassertrinken gegen Kopfschmerzen?
Ist
der Körper nicht ausreichend mit Wasser versorgt, kann das auch
die Gehirnfunktion beeinträchtigen. Bekanntermaßen führt
Wassermangel zu einer Austrocknung des ganzen Körpers. Symptome
dafür sind eine verminderte Urinabgabe und das Gefühl,
einen trockenen Mund zu haben. Dr. Blau stellt die Hypothese auf,
dass Wassermangel auch eine „Austrocknung“ des Gehirns
zur Folge hat. Diese kann dann zu Fehlfunktionen in einigen
Nervenzellen führen und auch Kopfschmerzen oder bei
entsprechender Empfänglichkeit Migräne auslösen.
Bitte
beachten: Sollten die Kopfschmerzen nach dem Trinken von Wasser
innerhalb einer halben Stunde nicht verschwunden oder spätestens
nach drei Stunden merklich besser geworden sein, sollte ein Arzt
aufgesucht werden.