Erhöhtes
Kälteempfinden bei Frauen hat biologische Ursachen
Wenn
Frauen leicht frösteln, dann ist das keine Einbildung: Unter
gleichen Bedingungen kann ihre Haut um bis zu drei Grad kälter
sein als die von Männern, wie die Zeitschrift VITAL in ihrer
neuen Ausgabe berichtet. Die Haut von Frauen ist tatsächlich
dünner und reagiert schneller auf Kälte.
Ihr
eigentliches Handicap besteht jedoch darin, dass der Körper im
Schnitt zu 25 Prozent aus Fett und 25 Prozent aus Muskeln besteht,
während Männer nur 10 Prozent Körperfett, dafür
aber 40 Prozent Muskelmasse haben. Und Muskeln heizen besser ein,
denn Fett isoliert zwar, kann aber keine Wärme erzeugen.
Wer
allerdings unter „Dauerfrost“ an Händen und Füßen
leidet, der sollte einen Arzt aufsuchen. Denn das könne ein
Signal für ernsthafte Krankheiten sein, betont Dr. Waltraut
Pfarrer, Ärztin für Allgemeinmedizin aus Hamburg. Zu den
möglichen Ursachen zählten extremer Stress,
Durchblutungsstörungen, Herzfehler, Diabetes oder eine
Unterfunktion der Schilddrüse.