Cellulite
ist ein Frauenproblem. Annähernd jede dritte Frau leidet
darunter, alle Altersklassen sind betroffen. Cellulite ist eine
Veränderung des Bindegewebes. Frauen haben von Natur aus ein
weniger stark ausgebildetes Bindegewebe. Daher ist es wichtig darauf
zu achten, dass die Bausubstanz - das Bindegewebseiweiß - mit
Nährstoffen versorgt und nicht abgebaut wird. In diesem
Zusammenhang sollte man auf eine hohe Eiweißzufuhr achten.
Einfach ausgedrückt handelt es sich um eine Veränderung von
Haut, Binde- und Fettgewebe in mehreren Studien. Die
umgangssprachlich so treffend als "Orangenhaut"
charakterisierten Dellen und Vertiefungen in der Haut stellen den
Beginn des sichtbaren Verlaufs dieser Hautveränderung dar. Bei
schwerer, fortgeschrittener Cellulite wirkt die Haut im Stehen und
Liegen großflächig schrumplig und völlig schlaff.
Wichtige Versorgungs- und Stoffwechselfunktionen des Organs Haut
laufen nur noch sehr eingeschränkt ab.
Cellulite
hat mehrere Ursachen, die sich ähnlich wie "Risikofaktoren"
bei Krankheit verhalten: Je mehr davon erfüllt sind, desto
wahrscheinlicher ist ein drastischer Verlauf der Hautveränderungen.
Der weibliche Hormonhaushalt, die Struktur des weiblichen
Bindegewebes und bestimmte körperliche Veranlagungen begünstigen
die Entstehung. Hinzu kommen Überernährung und
Bewegungsmangel. Sie bringen vor allen anderen Faktoren den
Problemkreis Cellulite in Gang. Denn durch das Missverhältnis
von überreichlich zur Verfügung gestellten und tatsächlich
benötigten Nährstoffen wird unser Organismus
überfordert.
Im
Bindegewebe lagert sich vermehrt Wasser ein. Der Abtransport von
Stoffwechselendprodukten ist gestört. Cellulite schwächt
die betroffenen Bindegewebs- und Fettzellen ganz beträchtlich:
der unnatürliche Wasseraustausch des Zellinnern mit dem
umliegenden Gewebe, die Ansammlung von Stoffwechselendprodukten und
die daraus resultierende Unterversorgung und Entmineralisierung der
Zellen beeinträchtigen die Regenerationsmöglichkeiten des
Organismus an den betroffenen Stellen.
Das
Cellulite-Problem ganzheitlich angehen
Also
gesund ernähren,
Fett,
Süßigkeiten, Kaffee und Alkohol durch Obst, Gemüse
und Mineralwasser
ersetzen, die Durchblutung des Gewebes durch Wechselduschen und
Massage (eventuell mit speziellen Pflegeprodukten) fördern, aufs
Rauchen am besten ganz verzichten und vor allem immer in Bewegung
bleiben. Bewegung treibt zudem den Stoffwechsel an und bringt die
Durchblutung des Körpers in Schwung. Empfehlenswert sind
Jogging, Walking, Rad fahren, Schwimmen und Aqua-Gymnastik.
Was
die Ernährung betrifft, so kann reichliches Trinken (Wasser,
verdünnte Säfte, Früchte- und Kräutertees) in
Verbindung mit einer Kochsalzeinschränkung und Kaliumbetonung(Gemüse, Obst, Reis) zu einer günstigen Regulierung des
Wasserhaushalts, Entlastung und vermehrten Ausscheidung von
Stoffwechselendprodukten beitragen.
Doch
auch die Aufnahme von Kreatin kann zur Verbesserung des
Schönheitsproblems Nummer 1 beitragen. Durch die Kreatinzufuhr
wird die Cellulite nicht ganz verschwinden, aber optisch weniger
auffällig sein.
Die
im Folgenden beschriebene Anwendung ist noch nicht wissenschaftlich
untersucht worden. Sie hat sich im Laufe der Jahre der Anwendung und
Zusammenfassung der Studienergebnisse überKreatin
als theoretisch sinnvoll herausgestellt. Tatsächlich sind viele
Frauen mit dieser Form der Kreatinanwendung sehr zufrieden.
Eigentlich ist es paradox Kreatin als Mittel zur Behandlung von
Cellulite einzusetzen, da es eigentlich ein Mittel zur
Leistungssteigerung und Gewichtszunahme ist. Nach persönlichen
Mitteilungen benutzen Frauen Kreatin um innerhalb von kürzester
Zeit "knackig" auszusehen. Beliebt ist Kreatin z.B. vor
einem Fotoshooting im Bikini oder vor dem Badeurlaub.
Crash-Diäten
machen alles noch schlimmer
Es
wird immer wieder der Fehler begangen die Kalorienzufuhr zu stark
einzuschränken (Crash-Diäten)
um Körperfett abzubauen. Der Effekt ist, dass der Körper
sehr viel Wasser aus der Muskulatur ausscheidet und durch die
verringerte Kalorienzufuhr Bindegewebseiweiß als Energie
verbrannt wird. Auf der Waage kann man zwar ein geringeres
Körpergewicht ablesen, aber der Spiegel zeigt ein
"zerknittertes" Aussehen. Der Grund ist ganz
einfach:
Durch
den Wasserverlust in der Muskulatur lässt die Muskelspannung
nach und die Haut wird nicht mehr gespannt - sie "zerknittert".
Wenn während der "Shaping-Diät" genügend
Protein zugeführt wird, fällt der Abbau von formgebenden
Bindegewebseiweiß geringer aus. Die verringerte Muskelspannung
durch den Wasserverlust kann durch die Einnahme von Kreatin
entgegengewirkt werden. Die Gewichtsreduktion wird auf der Waage
nicht so schnell wie bei einer Crash-Diät zu erkennen sein, aber
im Spiegel wird sich nachhaltig ein besseres Bild zeigen.
Zur
Behandlung von Cellulite Für
den Zeitraum von sechs Wochen täglich 2 bis 4 Gramm vorzugsweise
nach dem Training oder am Morgen mit viel Wasser einnehmen.
Kurzfristige Ergebnisse sind auch ohne die Durchführung einer
Diät möglich.
Kombinationen:
Um den Verlust von Muskelsubstanz (nur Muskeln verbrennen Fett!) zu
vermeiden nach dem Training zusätzlich 4 Tabletten BCAA
und einen Proteinshake einnehmen. Eine erhöhte Zufuhr von
Vitamin
C
erhöht die Bildung von Bindegewebseiweiß.