Frauenherzen
in Not Weibliche
Herzen haben besondere Risiken
Experten
auf DGK betonen herzgesunde Ernährung mit Mikronährstoffen.
Omega-3-Fettsäuren und Folsäure beeinflussen Risikofaktoren
positiv.
„Die
Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind bei Männern
und Frauen prinzipiell gleich, doch die Gewichtung ist
unterschiedlich", erläutert Professor Verena Stangl,
Kardiologin an der Berliner Charité, auf einem Symposium im
Rahmen der 71. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für
Kardiologie (DGK) in Mannheim. Erhöhte Homocystein-Werte sind
ein Risikofaktor, der Frauenherzen wahrscheinlich mehr schadet als
männlichen. Sie entstehen durch mangelnde Versorgung mit
B-Vitaminen wie der Folsäure.
„Allerdings
erreicht der Großteil der Bevölkerung mit der üblichen
Ernährungsweise nicht die zur Gesundheitsprävention
empfohlene Zufuhr von Folsäure“, so der
Ernährungswissen-schaftler Professor Klaus Pietrzik.
Auch
Omega-3-Fettsäuren sind laut
Professor Sellmayer unverzichtbar für eine herzgesunde
Ernährung: Sie reduzieren die Infarktsterblichkeit und
den plötzlichen Herztod.
Quelle:
Symposium „Kardiovaskuläre Risikofaktoren bei Frauen:
Bedeutung von Mikronährstoffen und Ernährung“, 2.
April 2005, 71. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für
Kardiologie (DGK), 31. März bis 2. April 2005, Kongress-Zentrum
Rosengarten, Mannheim